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Definition
 
„Normales Attribut des aeroben Lebens ist die strukturelle Schädigung einer Vielzahl von Verbindungen - DNA, Proteinen, Kohlenhydraten, Lipiden - durch Oxidation. Die oxidative Schädigung durch reaktive Sauerstoffspezies wird oxidativer Stress genannt.“
 
 
(Helmut Sies, 1986)
 
 



Oxidativer Stress ist das Ergebnis einer Störung der "normalen" Balance zwischen Pro- und Antioxidantien. Antioxidative Vitamine sowie eine Vielzahl von nichtenzymatischen und enzymatischen Substanzen sind im antioxidativen System des Organismus integriert, welches durch Aufrechterhaltung des pro/antioxidativen Gleichgewichtes ("antioxidative Homöostase") den Organismus vor oxidativem Stress schützt.
 
Ursachen und Konsequenzen
 
Der menschliche Organismus kann die antioxidative Homöostase ohne die Zufuhr exogener Stoffe, insbesondere der Vitamine C und E, nicht aufrechterhalten.

Die Notwendigkeit und Dosierung von Antioxidantien in Form von Vitamincocktails, Nahrungsergänzungsmitteln, Pharmapräparaten u.a. ist individuell abhängig von:
  (a) genetischer Prädisposition,
  (b) gegebenem Gesundheitszustand,
  (c) Lebensweise (Rauchen, Ernährung, Stress etc.),
  (d) Umwelteinflüssen (UV-Strahlung, ionisierende Radiation, Schadstoffe u.a.)


Eine anhaltende Störung der antioxidativen Homöostase hat die Entstehung von Krankheiten zur Folge und trägt wesentlich zur frühzeitigen Alterung bei.


 
 
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