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Krankhafte
Veränderungen auf biochemischer bzw. physiologischer
Ebene beginnen lange, bevor der Mensch es bemerkt oder
ein Arzt objektive Parameter dafür finden kann.
Vorläufer dieser Veränderungen sind, rechtzeitg
erkannt, meistens reversibel.
Prävention ist trotz objektiver und subjektiver
Vorteile nach wie vor kein Schwerpunkt der Medizin.
Die Ursache liegt aber nicht darin, dass sie in ihrer
Bedeutung nicht erkannt bzw. akzeptiert wird - "revolutionierende"
Ideen gab es schon immer ausreichend - sondern aufgrund
fehlender wissenschaftlich begründeter Methoden
und Werkzeuge, welche es gestatten, hinter die "Kulissen"
pathologischer Prozesse zu schauen.
Bis vor einigen Jahrzehnten bedeutete z.B. die Diagnose
Krebs in der Regel den Tod des Betroffenen, da es für
eine Behandlung zu spät war. Heute können
Krankheiten durch moderne Diagnoseverfahren in immer
früheren Stadien erkannt und somit die Chancen
auf Heilung erhöht werden. Könnte die Enstehung
noch früher, d.h. in einem reversiblen prä-präklinischen
Stadium mit unspezifischen Merkmalen erkannt werden,
wäre die Möglichkeit gegeben sogar den Ausbruch
vieler Krankheiten an sich zu verhindern.
Die Aufgabe von ABCD ist es, Techniken zur Verfügung
zu stellen, mit deren Hilfe die aufgrund endogen bzw.
exogen bedingter Abweichungen in physiologischen und
biochemischen Prozessen enstehenden Warnsignale des
Körpers erkennbar sind. Dadurch wird die Möglichkeit
gegeben, durch individuellen Einsatz (Sport, Wellness,
gesunde Ernährung etc.) bzw. professionelle Hilfe
(Gesundheitscheck, gezielte Diagnose etc.) rechtzeitig
einzugreifen. Zusätzlich kann die Wirksamkeit und
Effektivität von therapeutischen Massnahmen auch
bei bestehenden Krankheiten beurteilt werden.
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